Puerto Natales und Torres del Paine Nationalpark

17 10 2013

In Punta Arenas hatten wir wieder einen Host und blieben zwei Tage dort. Es hat uns gut gefallen und es gibt auch das ein oder andere zu sehen. Zum Beispiel den mondänen Friedhof und einige schöne Stadthäuser. Ein Museum hätte uns auch noch interessiert, aber es war natürlich mal wieder Montag und es hatte zu.

Für alle, die noch irgendwelche Ausrüstungsgegenstände zum Zelten brauchen, ist die Freihandelszone einen Besuch wert. Auf Schnäppchen was Markenkleidung/-Schuhe oder Elektronik angeht braucht man aber nicht hoffen – kriegt man bei uns meist billiger. Florian hatte aber Glück. Er fand die Kamera, die er wollte, zumindest zum gleichen Preis, den er auch zu Hause zahlen würde. So konnte er die, die er bisher benutzte und die nun immer öfter Aussetzer hatte, heimschicken. In Argentinien wäre die neue Kamera ca. 200Eur teurer gewesen.

Und auch ich wurde in Punta Arenas endlich fündig was neue Gore-Tex Schuhe für mich betrifft. In ganz Argentinien keine passenden aufzutreiben. Und hier: rein in den Shop, anprobiert, gekauft 🙂 und dann gleich mit dem Bus weiter nach Puerto Natales.

Hier mussten wir noch Trekking-Nahrung einkaufen für die Tage im Nationalpark Torres del Paine und konnten noch ein bisschen durch das Örtchen schlendern. Am nächsten Tag hatten wir gutes Wetter und kamen sogar um den (unverschämt teuren) Parkeintritt von 27Eur/Pers. herum, da uns einer von `nem Hotel im Park mitgenommen hatte und der am Bezahlhäuschen einfach vorbeigerauscht ist. Insgesamt waren wir sechs Tage unterwegs. Am ersten Tag haben wir die Cuernos (Hörner) von ihrer schönsten Seite gesehen und danach haben wir bei wechselhaftem Wetter den nördlichen Teil des Torres-Rundwegs hin und zurück gemacht. Die Refugios und Campingplätze waren hier alle noch zu und deshalb gratis 🙂 Zwei Nächte haben wir in den permanent installierten riesigen Kuppelzelten der Parkverwaltung übernachtet. Der Pass war offiziell noch zu und wir hatten keine Schneeschuhe dabei (hätten wir vielleicht in Natales ausleihen sollen, im Nachhinein ist man immer schlauer). Der Frühling ist auch erst in den Kinderschuhen, die ersten Blätter und Blüten sind schon zu sehen. Wenn wir ein klein wenig später gekommen wären… wenn, wenn, wenn… Aber immerhin waren wir die einzigen auf dem Trek. Am letzten Tag haben wir an der Laguna Amarga außerhalb des Parks gezeltet und am Morgen hatten wir kurz nochmal einen schönen rosa Blick auf die Torres, die sich zuvor meist bedeckt gezeigt hatten. Von den legendären Pumas haben wir, sehr zu Florians Leidwesen, keinen gesehen. Lediglich Fussspuren und andere Hinterlassenschaften deuteten auf seine Anwesenheit hin.

Unser Parkfazit: schon schön aber kann ganz schön teuer werden. Der Eintritt 27Eur, ein Zeltplatz (bis auf wenige einfache Gratisplätze von der Parkverwaltung) 7,50-9Eur/Pers., ein Leihzelt für 2 ca. 10, Schlafsack und Isomatte nochmal fast 9Eur, von den Essenspreisen nicht zu sprechen. Es lohnt sich also sich vorher einzudecken und evtl. noch Campingzeug zu kaufen, wenn man länger im Park bleiben will.

Zurück im Hostel gab es erst mal eine schöne heiße Dusche, und ein richtiges Bett kam mir nach sechs Nächten im Zelt wieder wie der pure Luxus vor!

Gleich am nächsten Tag machten wir uns auf nach El Calafate in Argentinien um den berühmten Gletscher Perito Moreno zu sehen.

Friedhof von Punta Arenas
Puerto Natales
Puerto Natales
Salto Grande - Torres del Paine Nationalpark
Los Cuernos - die Hörner
Las Torres - die Türme
Eis im Lago Dickson
Pumaspuren (und meine neuen Schuhe :)
Glaciar Los Perros
Frühlingserwachen
Rosa Torres


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1 Antwort zu “Puerto Natales und Torres del Paine Nationalpark”

  • Adam Folickman sagt:

    Wow !

    Really beautiful photos ! That is good that you had some nice sunny days when you were there. When I was there, it was cloudy and raining.

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